Aus den Stadtnachrichten Dezember 2017

 

​Abschied von Pfarrerin Reinicke

Am ersten Weihnachtsfeiertag hält Pfarrerin Reinicke ihren vorerst letzten Gottesdienst hier bei uns in Renningen. Sie wurde auf eine 50-%-Pfarrstelle in Ditzingen-Ost gewählt und feiert am 7. Januar 2018 um 10 Uhr in der Konstanzer Kirche in Ditzingen ihre Investitur. Wir gratulieren ihr zu ihrer Wahl, auch wenn wir sie nicht gerne gehen lassen.

Frau Reinicke hat seit Sommer des vergangenen Jahres während der Vakatur auf der Pfarrstelle Nord Vertretungsdienste hier in Renningen übernommen und begleitet auch in diesem Jahr eine Konfirmandengruppe. Diese Aufgabe wird sie fortsetzen bis zur Konfirmation am 29. April. Seit Mai 2017 ist die Pfarrstelle Nord ja wieder besetzt; da Pfarrerin Gruber-Drexler jedoch auf 75 % reduziert hatte, blieb Pfarrerin Reinicke auch darüber hinaus mit 25 % bei uns in Renningen.

Wir danken Frau Reinicke ganz herzlich für ihren Dienst hier in Renningen und wünschen ihr für den Neuanfang in Ditzingen Gottes Segen. Die offizielle Verabschiedung verschieben wir auf später, da sie uns in der Konfirmandenarbeit ja noch erhalten bleibt.

Karin Volz, Vorsitzende des Kirchengemeinderats                                       Matthias Bauschert, Pfarrer 

 

Aus dem Gemeindebrief Dezember 2017 (Der Gemeindebrief ersc​heint jeweils im Frühjahr und im Herbst)

 

Abschied von Andrea Bernt

Am 03.12.2017 nehmen wir nicht nur Abschied von unserem Gemeindehaus in der Martin-Luther-Straße, sondern leider auch von unserer langjährigen Hausmeisterin und Mesnerin Andrea Bernt. Seit dem 15.Mai 1995 war sie die gute Seele unseres Gemeindehauses. Um nicht nur meine Sicht auf Andrea Bernt zu schildern, bin ich ein wenig durch die Gemeinde gegangen, mit der Frage: Was fällt Ihnen/dir spontan zu Andrea Bernt ein?

Hier lesen Sie, was ich alles zusammengetragen habe: „Sie kocht wirklich guten Kaffee“. „Sie kann so wunderschön dekorieren“. „In jedem Fall hat sie einen grünen Daumen“. „Im Notfall hat sie stets spontane Ideen, um Situationen zu retten“. „Ihr Organisationstalent ist nicht zu toppen“. „Und außerdem kann sie frech und durchaus schlagfertig sein!“ Sie gilt als herzlich, unkompliziert, sehr engagiert, fleißig, bodenständig, kreativ, spontan, flexibel, zupackend, ausdauernd und absolut verlässlich! Abschied nehmen ist immer mit Wehmut verbunden. Wir wünschen Ihr alles Gute und hoffen sehr, dass das Leben nach ihrer Zeit als „Gute Seele des Gemeindehauses“ trotzdem spannend und ereignisreich bleibt.

Karin Volz, im Namen des Kirchengemeinderats

 

Kinderkirche in Renningen

Jeden Sonntag um 10.00 Uhr findet parallel zum Gottesdienst in der Petruskirche ein Kindergottesdienst statt im Haus der Liebenzeller Gemeinschaft, Schwanenstraße 21. Wenn dann das neue Gemeindehaus neben der Kirche fertig ist, wird die Kinderkirche natürlich dorthin umziehen. Das Mitarbeiterteam bereitet den Gottesdienst vor und feiert ihn mit den Kindern. Meistens stehen biblische Geschichten im Zentrum der Erzählungen, zurzeit ist aber Martin Luther und die Reformation das Thema. Im Kindergottesdienst wird auch gebastelt und gespielt und manchmal gibt es etwas zu essen.

Wenn in der Petruskirche ein Gottesdienst für Groß und Klein gefeiert wird, nimmt das Kinderkirchteam mit den Kindern an diesem teil, d.h., es findet dann kein eigener Kindergottesdienst statt.

Mitte Oktober waren in diesem Jahr alle Kinder mit ihren Eltern zum Kindergottesdienst eingeladen, die Interesse daran haben, am Krippenspiel mitzuwirken. Da wurden dann die Rollen verteilt und bis Heiligabend wird jeden Sonntag nach dem Kindergottesdienst das Krippenspiel geprobt. Hier können immer auch Kinder mitspielen, die sonst nicht den Kindergottesdienst besuchen. Das Krippenspiel wird dann im Gottesdienst um 15.00 Uhr an Heilig Abend aufgeführt, der Kinderchor umrahmt es mit seinen Liedern.

Pfarrerin Regine Gruber-Drexler

 

2017 war ein reiches Erntejahr – nicht für die Obstbauern, aber für unsere Chöre.

Mit jedem Schulwechsel nach der vierten Klasse entsteht eine Lücke im Kinderchor, die aber neu dazu kommende Kinder immer wieder schließen. Im Moment stehen 30 Namen auf der Chorliste. Regelmäßig kommen etwa 25 Kinder zu den Kinderchorproben.

Viel mehr Wechsel erlebt die Jugendkantorei, und nur einmal schien es, dass die 20er-Marke erreicht werden würde. Doch seit drei Jahren kommen Jugendliche ab der fünften Klasse in die Jugendkantorei. Diesen Herbst stehen 27 Namen auf der Liste, und die Proben sind mit meistens mit 20 ziemlich lebhaften und sehr motivierten Jugendlichen gefüllt.

Schon dieses Frühjahr gab es beim Chor „Kreuz und quer“ kaum eine Probe, in der nicht ein neues Gesicht erschien. Gleich eine ganze Gruppe sehr singfreudiger Konfirmanden-Mütter ließ die Chorgröße auf 60 Namen anwachsen, absoluter Rekord in meinen 26 Jahren hier in Renningen.

Und im Herbst 2017 geschah ein kleines Wunder, schien es doch, dass der Kantorei kein Anteil an den jährlichen Neuzugängen gegönnt sei. Doch gleich drei neue versierte Frauen schlossen diesen Herbst die klangliche Lücke im Sopran. Dieser seit 1946 kontinuierlich bestehende Chor hat nach wie vor die größte Singerfahrung aller Chöre der Petruskirche. Und 47 Namen auf der Kantorei-Liste strafen jeden Lügen, der bezüglich der Kantorei von einem Auslaufmodell sprechen wollte.

Diese Menschenmenge, ganz ohne „Karteileichen“, betont die Bedeutung des Chorwesens für die Renninger Kirchengemeinde. 164 Kinder, Jugendliche und Erwachsene pflegen über ihren Chor, in den Chorgruppenproben ihre Beziehung zur Kirchengemeinde. Selbst bei schlecht besuchten Proben kommen über 100 Menschen Woche für Woche ins Gemeindehaus.

Ich betone die große Verantwortung der Renninger Kirchengemeinde, des Leonberger Kirchenbezirks, der Württembergischen Landeskirche, dass nach meinem beruflichen Ausscheiden in etwa zehn Jahren diese Chöre nicht am Sparzwang zugrunde gehen dürfen. Diese umfassende Chorarbeit ist nur hauptberuflich und mit hochqualifizierten Musikerinnen/Musikern aufrecht zu erhalten.

Ihr Kantor und Organist Roland Gäfgen

 

Unter neuem Dach

Liebe Gemeindeglieder,

wenn Sie diese Zeilen lesen, steht unser neues Gemeindehaus hoffentlich kurz vor der Einweihung. Denn zum momentanen Zeitpunkt ist der 1. Advent als Einweihungsfest geplant und so wie es aussieht, können wir ihn auch einhalten.

Seit ich Kirchenpflegerin bin, und das sind nunmehr schon mehr als 16 Jahre, beschäftigt sich die Kirchengemeinde mit dem Thema „Gemeindehaus“.  Es wurde lange und immer wieder überlegt und diskutiert, das alte Gemeindehaus in der Martin-Luther-Straße zu sanieren, aus Kostengründen wurden diese Pläne aber wieder verworfen. Nachdem auch ein Neubau in der Martin-Luther-Straße bzw. auch auf anderen uns angebotenen Grundstücken zu teuer geworden wäre, haben wir uns entschlossen, das Gemeindehaus auf unserem Grundstück an der Nordseite der Petruskirche zu planen. Die Pläne waren vom Architekten schon erstellt, als wir vom Rathaus das Signal bekamen, dass der Nordseite seitens der Stadt aus eigenen Interessen nicht zugestimmt werden kann. So wurde auf  deren Vorschlag der Gemeindehausneubau auf die Südseite der Petruskirche verlegt.

Im September 2016 hat dann der Bau unseres neuen Hauses vor unserer Kirche mit dem Spatenstich begonnen.  Und wie oben schon erwähnt ist die Einweihung ein gutes Jahr nun später  für Anfang Dezember geplant. Durch den Verkauf unseres Kirchhäusles in der Mittleren Gasse an private Käufer und des alten Gemeindehauses an die Pfarreistiftung der Landeskirche konnten wir einen guten Grundstock für die Finanzierung des neuen Hauses legen.  Seit ich Kirchenpflegerin bin, wurde durch Opfer, Aktionen und vielen Einzelspenden für dieses große Projekt schon gespart. So konnten wir neben den Erlösen unserer beiden Immobilien in Höhe von insgesamt ca. 1,03 Mio. Euro in all den Jahren weitere ca. 420.000 Euro für unser großes Projekt ansparen.  Mit den Zuschüssen von Landeskirche und Kirchenbezirk von ca. 270.000 Euro sowie einem Zuschuss der Stadt Renningen in Höhe von 40.000 Euro fehlen der Kirchengemeinde im Moment zur Finanzierung noch weitere ca. 118.000 Euro.

Im Moment sieht, etwas vereinfacht, unser Finanzierungsplan wie folgt aus:

Kosten neues Gemeindehaus                                                                   1.888.000 Euro                                                                      

Verkauf Kirchhäusle                                                                                                         375.000 Euro

Verkauf Gemeindehaus Martin Luther Str.                                                                       655.000 Euro

Zuschüsse Landeskirche, Kirchenbezirk und Stadt                                                          320.000 Euro

Angesparte Rücklage der Kirchengemeinde zum 31.12.16                                              420.000 Euro   

Noch fehlende Finanzierungsmittel                                                                                   118.000 Euro

Unser größter Wunsch ist es, das Gemeindehaus unserer nächsten Generation schuldenfrei übergeben zu können.  Deshalb haben wir weitere Aktionen wie unsere Benefizessen oder den Porzellanmarkt  vor und hoffen auf weiterhin großzügige Spenden und Opfer, um die dazu noch fehlenden 118.000 Euro bald finanziert zu haben.

Es grüßt Sie ganz herzlich Ihre  Kirchenpflegerin Margit Sinn

 

Kinderferienwoche

Sommerferien – sechs Wochen nur abhängen? Nein, das wäre den 18 jugendlichen MitarbeiterInnen zu viel gewesen: Sie engagierten sich lieber in der letzten Ferienwoche total, um 60 Kindern im Alter zwischen 6 und 13 Jahren ein tolles Erlebnis auf dem CVJM-Plätzle zu verschaffen: Die Ferienwoche unter dem Thema „Neustart“.

Unter der Leitung von Mareen Kettemann zündeten sie ein wahres Feuerwerk von Spielen, Basteln, Wald-Lager-Bauen, Wettbewerben, besinnlichen Rundgesprächen, Singen, Tanzen, ... Dabei fing für einige die Vorbereitungsarbeit schon im März an: Ideen sammeln, Mitarbeiter anwerben, Ausschreibung entwerfen, Anspiel zum Thema schreiben, Liederheft erstellen, ...

Ein besonderes Dankeschön und große Anerkennung dafür an Mareen Kettemann, Charlotte Haberland und Björn Bartosch!!!
Für die fünftägige Verpflegung sorgten Gerda Linckh, Petra Kettemann und Birgit Kleintschek unter tatkräftiger Mithilfe zweier Küchen-Jungs.
Ein großes Dankeschön mit Anerkennung für diesen Ferieneinsatz, der nicht nur den Kindern, sondern auch euch selbst sichtlich Spaß gemacht hat!

Für den CVJM: Georg Vogelgsang

 

Aus der Jugendarbeit

How to YouTube

Die Film AG am Schulzentrum startete mit über 20 Schülern beim Anfangstreffen. Gleich im ersten Projekt sind die Schülerinnen und Schüler gefordert, vor und hinter der Kamera zu arbeiten und sich auszuprobieren. In der Film AG üben die Schüler und Schülerinnen aus den 7.-9. Klassen der drei Schulen den Umgang mit Kameras, Scheinwerfern und anderen Geräten. Vom Drehbuch bis zum Schnitt werden alle Phasen einer Filmproduktion selber gemacht. Verantwortet wird die Film AG von Jugendreferent Max Naujoks. Interessierte Schüler sind auch noch nach den Herbstferien eingeladen, mit einzusteigen. Entweder montags oder freitags jeweils von 14-15:30 Uhr im Raum 136 an der Realschule.

Jugendkreis Kät

Für alle Jugendlichen ab 16 Jahren gibt es jetzt einmal im Monat den Kät Jugendkreis. Die Treffen sind immer sonntagnachmittags und bieten jedes Mal andere Aktionen. Wenn du Lust hast, komm doch gleich zum ersten Treffen am 12.11. auf dem CVJM Plätzle. Da wird’s was Leckeres geben.

Der Beste Start in die Woche!

Montage bekommen ab sofort ein neues Highlight. Jeden Montagabend um 19 Uhr trifft sich ein neuer Teeniekreis für Jugendliche zwischen 13-16 Jahren im Gemeindehaus. Jede Woche gibt es Essen, Spiele und Gespräche über Gott und die Welt. Max und sein Team freuen sich auf dich!

 

Zur Finanzierung unserer Jugendreferenten-Stelle

Wir freuen uns, dass nach einjähriger Vakanz seit 1. Sept. die Stelle des Jugendrefenten mit Herrn Naujoks besetzt werden konnte und wir wieder eine kompetente Person für die so dringend notwendige Leitung und Begleitung unserer Jugendarbeit in Renningen haben.

 

Wie schon im letzten Gemeindebrief erwähnt, ist Herr Naujoks mit einer 55%-Stelle beim Kirchenbezirk Leonberg angestellt, wovon 30% auf die Jugendarbeit in unserer Gemeinde entfallen und von uns zu finanzieren sind, und 25% auf die Arbeit mit Jugendlichen am Renninger Schulzentrum im Auftrag unseres Kirchenbezirks. Von dieser 25%-Stelle an der Schule werden 20% (= vier Fünftel) vom Kirchenbezirk Leonberg finanziert, die restlichen 5% (= ein Fünftel) sind ebenfalls von unserer Kirchengemeinde zu finanzieren, da damit zu rechnen ist, dass unsere Jugendarbeit davon profitieren wird. Das heißt, unsere Renninger Gemeinde muss die Mittel für eine 35%-Stelle (30% + 5%) durch Spenden selbst aufbringen.

 In den Jahren 2011-2016 war unsere Gemeinde in der vorteilhaften Lage, eine 75%-Stelle für Kinder- und Jugendarbeit genehmigt zu bekommen, von der 50% durch den Kirchenbezirk Leonberg getragen wurde, und unsere Gemeinde nur 25% aufzubringen hatte. Diese 50% sind zum 31.12.16 durch notwendige Umstrukturierungen leider weggefallen. Wir haben jetzt die Situation, unsere Jugendarbeit komplett selbst finanzieren zu müssen. Da mit einer 25%-Stelle vieles nicht mehr möglich wäre, sah sich der Kirchengemeinderat genötigt, auf 35% aufzustocken. Das scheinen zunächst nur 10% zu sein, bedeutet aber, dass wir unser Spendenaufkommen gegenüber früher um 40% erhöhen müssen! Das können wir nur schaffen, wenn möglichst viele mit an diesem Strang ziehen.

Diese Stelle für unsere Jugendarbeit ist vom Kirchenbezirk aus arbeitsrechtlichen Gründen zunächst auf zwei Jahre befristet, um zu sehen, ob unsere Gemeinde in der Lage ist, diese Mittel dauerhaft aufzubringen. Wenn dies der Fall ist, kann sie um max. drei Jahre verlängert werden. Dann muss die Stelle neu ausgeschrieben werden. Wenn wir diese Mittel in der erforderlichen Höhe in den nächsten zwei Jahren nicht aufbringen, wird uns diese Stelle vom Kirchenbezirk nicht mehr genehmigt. Das ist unsere Situation, in der wir uns vorfinden. Uns bleibt nur der Schritt nach vorn. Diese zwei Jahre sind also eine entscheidende Phase für die Zukunft unserer Jugendarbeit.

Was wir jetzt brauchen, sind möglichst viele Gemeindeglieder, die sich bereit erklären, unsere Jugendarbeit mit einem regelmäßigen Betrag zu unterstützen. Damit Sie eine Vorstellung haben von der Aufgabe, vor der wir als Gemeinde stehen: Die jährlich aufzubringende Summe liegt bei etwa 20.200 €. 

Liebe Gemeinde! Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist die wichtigste Arbeit einer Kirchengemeinde, denn ohne diese Arbeit stirbt die Kirchengemeinde aus.Wenn unsere Kinder nicht in einer christlichen Jugendarbeit die Gelegenheit bekommen, eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus zu entwickeln, werden sie früher oder später die Kirche verlassen. Deshalb braucht es ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus unseren Reihen, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen. Deshalb braucht es Menschen wie unsere  Jugendreferentinnen und Jugendreferenten, die dafür begabt, berufen und ausgebildet sind und diese Arbeit leiten und die Ehrenamtlichen ausbilden und begleiten können. Die meisten von uns Erwachsenen der mittleren und älteren Generation haben ihre ersten Impulse für einen persönlichen Glauben in eben einer solchen Arbeit erhalten. Es ist unsere Aufgabe, dies nun auch unseren Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen. Dafür lohnen sich unser finanzieller Einsatz und nicht zuletzt unsere Gebete, gerade in einer Zeit, in der die Kirchensteuer-Mittel nicht mehr üppig fließen werden.

Johannes Kirschmann

 

Pfarrplan 2024

Was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Alle sechs Jahre wird in unserer Landeskirche neu geplant, wie in Zukunft die Verteilung der Pfarrstellen auf die Gemeinden aussehen wird; dasselbe geschieht mit den Sonderpfarrstellen. Bis Ende des kommenden Jahres wird der Pfarrplan 2018 umgesetzt sein. Inzwischen laufen die Planungen für den Pfarrplan 2024. In den 20er-Jahren kommen viele Pfarrerinnen und Pfarrer ins Ruhestandsalter, die Zahl der Theologiestudierenden reicht nicht aus, alle frei werdenden Stellen zu besetzen. Dazu kommt, dass Gemeindegliederzahlen rückläufig sind und damit auch die Kirchensteuereinnahmen zurückgehen. Der Pfarrplan versucht, diesen Prozess zu steuern und es nicht dem Zufall zu überlassen, wo dann eben Pfarrstellen nicht mehr besetzt werden können.

Die Landessynode hat, ausgehend von den aktuellen Zahlen, beschlossen, wie viele Pfarrstellen in jedem Kirchenbezirk eingespart werden müssen. Im Kirchenbezirk Leonberg sind das 3, 25 von derzeit 25, 25 Stellen. Das ist ein starker Einschnitt, der kräftig zu spüren sein wird. Von April bis Oktober haben in den drei Teilgebieten unseres Bezirks so genannte „Runde Tische“ getagt, die für ihren Bereich einen Vorschlag machen sollten. Der Kirchenbezirksausschuss hat diese Vorschläge beraten und sie der Bezirkssynode, die am 17. November tagte, zur weiteren Beratung vorgelegt. Bis zum März 2018 muss die Umsetzung in den Gemeinden und Teilgebieten weiter beraten werden; dann muss die Bezirkssynode ein Konzept beschließen, das der Landessynode zur Genehmigung vorgelegt wird.

Renningen gehört zum Teilgebiet 2, das die Gemeinden der Kommunen Renningen (also Renningen und Malmsheim) und Weil der Stadt (mit den Gemeinden Weil der Stadt, Merklingen, Münklingen-Hausen und Schafhausen) umfasst. Für diesen Bereich muss eine ganze Pfarrstelle eingespart werden. Dass das nicht so ohne weiteres möglich ist, versteht sich von selbst. Es waren und sind schwierige Beratungen; von den schmerzhaften Einschnitten werden nahezu alle Gemeinden betroffen sein.

Matthias Bauschert

 

Neues aus Kamerun

Sister Ann und Pastor Samuel haben mir im Oktober 2017 einen Bericht über die Arbeit im Waisenhaus „Heilgarten“, Bamenda/Kamerun, geschickt.

Schule

Seit November 2016 beteiligen sich die meisten Schulen an dem Streik, den Rechtsanwälte und Lehrer aller Schularten begonnen haben. Das bedeutet, dass unsere Kinder seither keinen regulären Schulunterricht mehr genießen, sie alle immer daheim sind und wir dafür sorgen müssen, dass sie im „Heilgarten“ unterrichtet werden, damit sie wenigstens nicht alles wieder vergessen, was sie schon einmal gelernt haben. Weil die Krise bis jetzt nicht beigelegt werden konnte und fast alle Schulen nach wie vor geschlossen sind, müssen wir weiterhin für Privatunterricht sorgen. Wir schätzen Eure Hilfe dabei sehr und danken herzlich, dass wir entsprechende Lehrkräfte bezahlen können.

Gesundheit

Wir danken Gott, dass wir soweit alle gesund sind. Allerdings ist Sister Ann von der vielen Arbeit sehr gestresst und sie macht einen sehr müden Eindruck. Wir können nur hoffen, dass Gott ihr für ihre anstrengende Arbeit Kraft genug gibt.

Garten- und Feldarbeit

Wir haben in der Regenzeit möglichst viel angepflanzt und auch schon die Bohnen für die Trockenzeit gesteckt. Wegen unserer finanziellen Schwierigkeiten konnten wir nicht das ganze Land, das uns für Bohnen zur Verfügung stand, auch tatsächlich mit Bohnen bepflanzen. Damit wir in Zukunft mehr zu essen haben, haben wir auch ein Feld mit Kochbananen angelegt. Wir pflanzen alles an, was immer wir können. Das gibt dann insgesamt viele verschiedene Nahrungsmittel, und trotzdem müssen wir immer wieder auf dem Markt zusätzlich einkaufen! Wir erzeugen vielerlei Gemüse selbst, z. B. Grünes-Blatt-Gemüse, spinatähnliches Gemüse, Kürbisblätter... An Früchten ernten wir in dieser Jahreszeit hauptsächlich Guaven, Ananas und Bananen. Und von Zeit zu Zeit bekommen wir Honig von unseren Bienen. Wir möchten betonen, dass wir biologisch-organischen Anbau betreiben und alle zu ökologisch freundlicher Landwirtschaft ermutigen.

Gesundheitsfürsorge

Weiterhin machen wir die Menschen mit medizinischen Pflanzen vertraut, wir zeigen, wo sie vorkommen, unterrichten und erklären den Anbau und wir sensibilisieren für Gebrauch und Anwendung. 2017 haben wir zwei Seminare abgehalten. Eines war für die Christlichen Frauengruppen der Presbyterianischen Kirche von Wum (sehr abgelegen) mit ungefähr 45 Teilnehmerinnen. Die Frauen schätzten ihr neu erworbenes Wissen sehr und waren dafür außerordentlich dankbar. Wir selbst haben 800 Artemisia Pflanzen (hauptsächlich gegen Malaria, aber auch gegen, bzw. für vieles andere) neu angepflanzt!!! Wenn alles anwächst, gibt es einen richtigen „Medizinwald“.

Jungparlamentarier

Mohamadou Jahuru, einer unserer Jungen, wurde zum „Jungparlamentarier“ gewählt und eingeschworen. Er soll 2017 für die Rechte der Kinder in Kamerun eintreten. Dazu war er eine Woche lang in Yaoundé und hat an Treffen für Jungparlamentarier aus dem ganzen Land im Gebäude der Nationalversammlung teilgenommen. Er ist schon der zweite Jungparlamentarier aus dem Heilgarten. Shalom Jaila war die erste Jungparlamentarierin aus der Heilgartenfamilie. Wir sind stolz darauf, dass sich unsere Kinder für die Rechte von Kindern einsetzen und sich für soziale Integration engagieren.

Spiritualität und Einsatz für die Gesellschaft

Jesus sagte, wenn ihr jemandem einen freundlichen Dienst erweist, so tut ihr es ihm selbst. Am 10. Okt. 2017 kochten wir für ungefähr 400 verzweifelte Gefangene im Zentralgefängnis von Bamenda und brachten ihnen das Essen. Obwohl es nicht viel Essen für den einzelnen war, waren die Gefangenen glücklich, weil sie fast nichts zu essen hatten. An diesem Tag verkündigten wir so das Evangelium. Taten sprechen lauter als Worte.

Soziale Unruhen

Die politische Situation ist heiß und wir wissen nicht, was morgen ist. Wir sind fast immer im Haus, weil überall Angst herrscht. Es gab schon viele Tote, Schießereien und Festnahmen sind an der Tagesordnung. Das Militär ist skrupellos. Die englischsprechenden Kameruner fühlen sich auf vielerlei Art unterdrückt und benachteiligt, z.B. bei der Besetzung von Stellen. Die Krise wirkt sich für den Heilgarten so aus, dass Sister Ann die 30 Kinder fast nur im Haus hat, was sehr anstrengend ist; dass die Nahrungsmittel sehr knapp und teuer sind, und die Kinder von den Vorfällen bereits traumatisiert sind; dass diejenigen, die die Universität abgeschlossen haben, keine Anstellung finden und die Schulden mehr als je wachsen.

Herzliche, liebevolle Grüße aus dem Heilgarten. Hoffentlich erreicht Euch unser Bericht bei guter Gesundheit!

Denkt bitte an uns in Euern Gebeten und vergesst uns nicht!

Eure dankbare Sister Ann, Pastor Samuel und die Kinder vom Heilgarten.

Wer Sister Ann unterstützen möchte, kann das über unsere Kirchenpflege mit dem Vermerk „Sister Ann“ tun oder auch über mich (Spendenbescheinigung erfolgt).

Renate Schenk

 

Aus dem Gemeindebrief Mai 2017 (Der Gemeindebrief ersc​heint jeweils im Frühjahr und im Herbst)

Neues aus dem Kirchengemeinderat – Investitur Pfarrerin Gruber-Drexler am 21. Mai und andere Personalia

Nachdem wir am 17. Juli 2016 Pfarrer Martin Götz verabschiedet haben, dürfen wir nun nach fast einem Jahr Vakanz auf der Pfarrstelle Nord am 21. Mai Pfarrerin Regine Gruber-Drexler ganz offiziell in unserer Gemeinde willkommen heißen. Ihre Investitur findet im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes statt. Im Anschluss gibt es einen Ständerling, zu dem die ganze Gemeinde herzlich eingeladen ist. Pfarrerin Gruber- Drexler wird aus familiären Gründen, voraussichtlich bis zum Sommer 2018, mit einem Dienstumfang von 75% bei uns in der Gemeinde tätig sein.

Pfarrerin Kathleen Reinicke hat in der Zeit der Vakanz mit einem Dienstumfang von 25% in unserer Gemeinde gewirkt und unter anderem eine Konfirmandengruppe geleitet. Wir sind sehr dankbar, dass sie mit diesem Stellenumfang bis zum Sommer 2018 bei uns bleiben wird. Frau Reinicke wird auch im kommenden Jahr eine Konfirmandengruppe zur Konfirmation führen, Gottesdienste halten und Kasualvertretungen übernehmen. Frau Gruber-Drexler wird sich unter anderem in der Kinderkircharbeit und bei KU 3 einbringen.

Im September beginnt dann Maximilian Naujoks seinen Dienst als Jugendreferent in unserer Gemeinde, außerdem wird zur selben Zeit auch Vikarin Vanessa Winter nach ihrer Erziehungszeit für das letzte Jahr ihres Vikariats den Dienst wieder aufnehmen.

Eine weitere „Personalstelle“ hat der Kirchengemeinderat beschlossen: Auf Anregung der Familie Zimmermann soll, gemeinsam mit dem Hof Lauerhalde und dem CVJM, für zunächst ein Jahr eine Stelle für ein freiwilliges ökologisches Jahr geschaffen werden.

Wir danken Pfarrer Matthias Bauschert ganz herzlich, dass er die lange Zeit der Vakanz mit so viel Humor und Durchhaltevermögen gemeistert hat!

Karin Volz, Kirchengemeinderatsvorsitzende

 

Jugendreferent für Renningen

Nach dem Wegfall der bisher vom Kirchenbezirk Leonberg finanzierten Diakonenstelle für Renningen mit einem Anstellungsumfang von 50 %, die von der Kirchengemeinde um 25 % aufgestockt worden war, hat der Kirchengemeinderat beschlossen, eine frei finanzierte 35 %-Stelle zu schaffen.

Inzwischen hat sich folgendes ergeben: In einer gemeinsamen Sitzung des Kirchengemeinderats Renningen mit Vertretern des Kirchenbezirks und des Evangelischen Jugendwerks Leonberg am 21. März wurde beschlossen, Herrn Maximilian Naujoks mit insgesamt 55 % anzustellen. Diese Anstellung teilt sich folgendermaßen auf: Mit 30 % ist er als Jugendreferent in der Kirchengemeinde Renningen tätig; der genaue Aufgabenbereich muss noch festgelegt werden. 25 % seiner Anstellung entfallen auf den Bereich „Jugendarbeit und Schule“ und werden ans Schulzentrum Renningen angebunden sein. Dieses Projekt, das zu vier Fünfteln vom Kirchenbezirk finanziert ist, ist auf fünf Jahre befristet; die Finanzierung des fünften Fünftels übernimmt die Kirchengemeinde Renningen, da es ja darum gehen wird, die Jugendarbeit in Schule und Gemeinde miteinander zu verknüpfen. So erklärt sich die Reduzierung der ursprünglich höher geplanten Anstellung bei der Kirchengemeinde auf 30 %, die laut Beschluss des Kirchenbezirksausschusses allerdings nur auf zwei Jahre befristet ist.

Insgesamt 35 % der Anstellung des Jugendreferenten sind also aus freien Mitteln der Kirchengemeinde zu tragen. Dazu sind wir weiter dringend auf verlässliche Spenden angewiesen.

Der Dienstbeginn von Maximilian Naujoks ist für September geplant. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses für diesen Gemeindebrief war Herr Naujoks, zusammen mit seiner Frau, noch auf der Suche nach einer Wohnung hier in Renningen. Wenn Sie eine 4-Zi.-Wohnung anbieten können, melden Sie sich bitte im Pfarramt.

Matthias Bauschert

 

Die neue Pfarrerin stellt sich vor

Grüß´ Gott, mein Name ist Regine Gruber-Drexler und ab 15. Mai 2017 werde ich die Pfarrerin für Renningen Nord sein. Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen!

Doch zuerst möchte ich mich vorstellen: Geboren wurde ich in Stuttgart. Aufgewachsen bin ich in Gerlingen mit drei Geschwistern, dort habe ich auch die Schule besucht. Die ganze Familie war kirchlich engagiert. Ich selber lernte Orgelspielen und habe im Chor gesungen.

Nach dem Abitur machte ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in Tübingen, im Paul-Lechler-Krankenhaus. Dort arbeitete ich auch öfter am Wochenende oder in den Semesterferien während des Studiums. Für ein Jahr kehrte ich wieder nach Hause zurück, als ich das Sprachenkolleg in Stuttgart besuchte um Griechisch und Hebräisch zu lernen. Und dann studierte ich in Tübingen und München Theologie. Mein Interesse galt vor allem der Bibel und der neueren Kirchengeschichte. Im Sommer 1994 legte ich das 1. Examen ab. Von März 1995 bis August 1997 war ich Vikarin in Oberriexiengen. Von September 1997 an war ich zwei Jahre lang als Pfarrerin zur Dienstaushilfe beim Dekan in Backnang. Dann kamen unsere drei Kinder und ich war in Elternzeit bzw. beurlaubt.

Die Zeit der Beurlaubung habe ich dann auch genutzt, um endlich einmal das zu tun, wozu ich während meiner Berufstätigkeit keine Zeit gefunden hatte aber schon immer gern mal gemacht hätte: Mit ein paar Mitstreiterinnen führten wir den „Gottesdienst für kleine Leute“ an der Stiftskirche ein, mit Kollegen kreierten wir sogenannte Konfi-Tage und dann habe ich noch den Konfi- 3-Unterricht vorbereitet und ein paar Jahre lang durchgeführt.

Seit März 2010 bin ich in Eltingen. Hier lag mein Schwerpunkt neben Seelsorge und Gottesdienst auf der Arbeit mit Kindern und jungen Familien. Mit tollen Mitarbeiterinnen habe ich viele Familiengottesdienste gefeiert. Jedes Jahr organisierte ich Kinderbibeltage und plante immer wieder Veranstaltungen mit Kindern und ihren Eltern.

Wichtig ist mir dabei, dass uns allen bewusst ist/wird, dass Kinder nicht nur die Zukunft unserer Gemeinden sind, sondern dass sie jetzt schon Teil unserer Gemeinde sind und als solche Respekt und Aufmerksamkeit von Seiten der Kirche und der Kirchengemeinde verdienen.

Eine Kirchengemeinde besteht aber nicht nur aus Kindern und Jugendlichen. Da gehören alle dazu: Berufstätige, Senioren, Kranke, Trauernde usw. Mein Wunsch ist es, dass wir uns als eine Gemeinde erleben können, in der alle ihren Platz finden und sich alle respektieren. Um es mit einem biblischen Bild auszudrücken: die Gemeinde ist der Leib Christi – er hat verschiedene Glieder und ist doch ein Ganzes mit Christus als Haupt des Ganzen.

Mit mir kommen nach Renningen: mein Mann, Achim Drexler. Er ist Betriebswirt und arbeitet im Diakonieklinikum in Stuttgart. Und unsere drei Töchter: Louise (17), Sophie (15) und Katharina (13). Alle drei gehen aufs Albert-Schweitzer-Gymnasium in Leonberg und werden auch dort an der Schule bleiben. Wir musizieren gern, gehen gerne zum Wandern, Schwimmen oder ins Kino.

Auf viele Begegnungen und eine gute Zusammenarbeit freut sich Ihre Regine Gruber-Drexler

 

 

Gemeinsam mit Ihnen auf dem Weg!

Mein Name ist Kathleen Reinicke.

Geboren und aufgewachsen in Vorpommern, führte mich das Studium der Theologie über Greifswald, Marburg, Tübingen und Halle in die Württembergische Landeskirche. Nach dem Vikariat in Dagersheim waren meine bisherigen Stationen: Baiersbronn-Obertal im Schwarzwald, und Stuttgart-Kaltental.  

Im Juli 2014 sind meine Familie und ich nach Heimsheim gezogen. Hier war ich ein Jahr in Elternzeit. Mein Mann und ich haben drei Kinder.

Nun bin ich schon seit längerem mit einem Dienstauftrag von 25 % als Pfarrerin ein neues Gesicht in Ihrer Gemeinde. Die Konfirmandengruppe, die ich seit September begleiten durfte, feiert am 14. Mai ihre Konfirmation. Auch Gottesdienste, Taufen, Trauungen und Beerdigungen habe ich bereits mit Ihnen erlebt. Ich freue mich auf die vielen, weiteren Begegnungen mit Ihnen im Gottesdienst, im Konfirmandenunterricht und an all den anderen Berührungspunkten.

So gehe ich mit Ihnen in der kommenden Zeit auf eine Reise. Diese Reise wird wahrscheinlich bis August 2018, bis zum Ende meiner Elternzeit, andauern.

Ich bin dankbar, dass Sie sich auf diese Reise mit mir vertrauensvoll einlassen. Denn eine Reise – egal wohin oder mit wem – ist auch immer ein Abenteuer. Und so ist so ein Unterfangen auch immer ein wenig riskant. Denn man riskiert, dass man selbst auf dieser Reise auf Zeit jemand anderes wird.

Und das ist das Schöne daran: Man weiß nicht, was passieren wird. Ich denke, auf unserer Reise wird es saftige grüne Wiesen, aber auch finstere Täler geben. Und auch wenn das komisch klingt, ich freue mich auf beides, denn dadurch werde ich die Menschen in der Renninger Kirchengemeinde kennenlernen und Ihre Geschichten werden auch ein bisschen zu meinen Geschichten werden.

Und Gott wird alles Kommende mit seinem schützenden, wohlwollenden Segen für Sie und für mich begleiten.

Ihre Pfarrerin Kathleen Reinicke

 

Vorstellung Jugendreferent Naujoks

Liebe Gemeinde, mein Name ist Maximilian Naujoks und ich freue mich ab September als Jugendreferent bei Ihnen in Renningen zu arbeiten.

Ursprünglich komme ich zwar aus Bayern, lebe nun aber schon seit sechs Jahren gerne im Schwabenländle. Nach meiner Ausbildung an der Evangelischen Missionsschule in Unterweissach habe ich die letzten zwei Jahre als Jugendreferent in Sindelfingen-Darmsheim gearbeitet.

Meine 55% Stelle bei Ihnen umfasst zum einen die Jugendarbeit in der Gemeinde und zum anderen den Bereich Jugendarbeit und Schule. In diesem neuen Bereich werde ich durch besondere Jugendangebote eine Brücke zwischen Schule, Gemeinde und Bezirksjugendwerk sein.

Neben meiner Tätigkeit als Jugendreferent arbeite ich als selbstständiger Filmemacher. Meine Fähigkeiten auf diesem Gebiet bringe ich gerne auch in die Arbeit vor Ort mit ein.

Meine Frau Patricia und ich wollen gerne im Sommer zu Ihnen nach Renningen ziehen und würden uns sehr über Hilfe bei der Suche nach einer Vier-Zimmer-Wohnung freuen.

Ich freue mich, Sie ab dem Sommer kennen zu lernen.

Ihr Maximilian Naujoks

 

​Renninger Beitrag 2017

Liebe Mitglieder unserer Kirchengemeinde,

mit dem heutigen Gemeindebrief erhalten Sie schon traditionsgemäß unser jährliches Schreiben mit der Bitte, die Evangelische Kirchengemeinde durch eine freiwillige Spende, den „Renninger Beitrag“ zu unterstützen.

Wir möchten Ihnen für die eingegangenen Spenden im letzten Jahr in Höhe von insgesamt 19.918,90 Euro ganz herzlich danken.

Davon konnten wir 2.905 Euro dem Projekt „Neubau Gemeindehaus“, 2.197 Euro der Rücklage für die Jugendarbeit und 1.865 Euro der Rücklage für unsere Petruskirche zuführen. Die Spenden ohne Zweckangabe konnten wir vor allem für unsere allgemeine Gemeindearbeit wie Konfirmandenfreizeit, Weltmissionsprojekt in Kolumbien, Noten für die Chöre und den Posaunenchor oder auch für unseren Besuchsdienst einsetzen. 

Ihre große Spendenbereitschaft zeigt uns, dass Sie sich mit unserer Kirchengemeinde verbunden fühlen. Darüber freuen wir uns sehr. Sie können sicher sein, dass Ihre Spenden ausschließlich für Arbeiten in unserer Kirchengemeinde verwendet werden.

In diesem Jahr möchten wir wieder für unser großes Projekt, den Neubau Gemeindehaus, ganz speziell für den Musikproberaum und die Küche, aber auch wieder für unsere Kinder- und Jugendarbeit um Ihre Hilfe bitten.

Sie helfen uns mit Ihrer Spende, dass wir auch weiterhin eine lebendige Vielfalt an Aktivitäten für die vielen verschiedenen Zielgruppen in unserer Kirchengemeinde anbieten können.

Wir alle freuen uns sehr auf unser neues Gemeindehaus, in dem wir Sie bald ganz herzlich zu unseren Angeboten begrüßen möchten.

In diesem Sinne nochmals ein ganz herzliches Dankeschön!

Ihre Kirchenpflegerin Margit Sinn

 

Photovoltaik-Anlage für das neue Gemeindehaus

Das neue Gemeindehaus soll so klimafreundlich wie möglich gestaltet werden. Um diesem Ziel näher zu kommen, wird eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) mit einer Leistung von ca. 33 kWp auf der Dachfläche installiert. Mit 126 Photovoltaik-Modulen wird die Dachfläche nahezu vollständig für die umweltfreundliche Stromerzeugung aus Sonnenlicht genutzt.

Bei der Auswahl des Lieferanten wird auch auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz gesetzt. Die PV-Anlage wird bei einem deutschen Hersteller – der Heckert Solar GmbH – produziert. Das Unternehmen setzt bei der Produktion Öko-Strom ein und hat wie wir ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem.

Um einen Großteil des Strombedarfes selbst verbrauchen zu können, ist ein Batteriespeicher mit einer geplanten Speicherkapazität von ca. 10 kWh vorgesehen. Durch einen solchen Speicher kann der Solarstrom für den Eigenverbrauch auch zu Zeiten genutzt werden, in denen die Sonne nicht scheint. Denn mithilfe von Batterien kann der solar erzeugte Strom zwischengespeichert und zeitversetzt wieder abgegeben werden. Eine Anbindung der Petruskirche an die Solarstromversorgung wird ebenfalls erfolgen und so kann auch hier in Zukunft der Strombezug aus dem öffentlichen Netz reduziert werden.

Ihre Umweltbeauftragte Brigitte Lorenz

 

 

Aus dem Gemeindebrief November 2016

 

Neubau Gemeindehaus und Verkauf altes Gemeindehaus

Im Gemeindebrief vom Mai haben wir noch gefragt „Wie weit ist eigentlich das Gemeindehausprojekt?“

Inzwischen ist das für alle sichtbar: Mit dem Spatenstich im September hat der Bau des neuen Hauses neben der Kirche begonnen. Nach dem Fällen der Bäume, das leider unvermeidlich war, konnte zügig die Baugrube ausgehoben werden. Mit finanzieller Beteiligung der Stadt Renningen (vielen Dank!) wurde die kleine Linde versetzt und hat an der Schinderklinge eine neue Heimat gefunden. Ob sie später wieder „umzieht“, wird zu gegebener Zeit zu klären sein. Jetzt (Stand Anfang November) gewinnt der Rohbau langsam Gestalt.

Bauarbeiten bringen immer Belastungen und Beeinträchtigungen mit sich. Auch an dieser Stelle wollen wir noch einmal den Anwohnerinnen und Anwohnern und allen, die die Petruskirche besuchen, für ihr Verständnis danken. Wir hoffen mit Ihnen, dass die Bauarbeiten zügig und so reibungslos wie möglich vonstattengehen.

Der Neubau des Gemeindehauses ist Teil des Immobilienkonzepts unserer Kirchengemeinde. Dazu gehört, dass in Zukunft anstelle von zwei Häusern (Kirchhäusle und Gemeindehaus in der Martin-Luther-Straße) nur noch ein Haus zu unterhalten ist. Finanzierbar ist das Ganze nur, weil wir auf eigenem Grund bauen können und weil – neben Ihren Spenden und den Zuschüssen von Landeskirche, Kirchenbezirk und Stadt Renningen – die Erlöse für die beiden bisherigen Häuser der Gemeinde in das Bauprojekt fließen. Über den Verkauf des Kirchhäusles im Mai haben wir bereits berichtet. Ende September hat der Kirchengemeinderat beschlossen, das alte Gemeindehaus an die Pfarreistiftung, früher Pfarrgutsverwaltung, zu verkaufen. Das Gelände bleibt damit in Kirchenbesitz; es sollen dort Häuser im Erbbaurecht erstellt werden. Mit der Pfarreistiftung sind wir im Gespräch, wie die Übergabe des Hauses geregelt wird. In jedem Fall wird gewährleistet sein, dass wir das alte Haus bis zum Umzug ins neue nutzen können.

Die Fertigstellung des Gemeindehauses neben der Petruskirche ist bis zum Reformationsfest 2017 geplant. Das halten manche für ambitioniert; wenn es dann erst der 1. Advent wird, an dem wir einziehen können, ist das nach dieser langen Planungszeit auch kein Problem!

Im Namen des Kirchengemeinderats: Pfarrer Matthias Bauschert und Vorsitzende Karin Volz

 

Verabschiedung von Diakon Thomas Bader

Jedermann im Dorfe kannte,

einen der sich Bader nannte.

Kinderkirche, Kindergarten,

KibiWo und KU3

singen, klatschen, Andacht halten

Jahreskreis und Turm besteigen.

Alle diese Kindersachen

wusste Bader gut zu machen ...

Am Sonntag, dem 23. Oktober wurde Diakon Thomas Bader im Gottesdienst mit einem Text frei nach Wilhelm Busch offiziell verabschiedet. Er hat zum 1. September eine neue Stelle angetreten.

Die Kinder der Kinderkirche sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedankten sich für die gemeinsame Zeit mit einem kleinen selbstgedrehten Videofilm. Danach überreichten sie ihm ein Bild mit dem Motiv eines Baumes. Zugrunde liegt das Psalmwort „Der ist wie ein Baum gepflanzt an den Wasserbächen“. Die Jungen und Mädchen gestalteten darauf mit ihren Fingerabdrücken die Blätter eines Baumes und bedankten sich bei Diakon Bader für die „Wurzeln“, die er ihnen gegeben hat.

Thomas Bader war beim Kirchenbezirk zu 50 % als Gemeindediakon in Renningen angestellt. Diese Stelle wurde von der Gemeinde mit 25 % Anstellung im Kindergarten Blumenstraße aufgestockt. Um ihm weitere 25% in der Gemeinde zu ermöglichen, finanzierte unsere Kirchengemeinde dies durch Spenden und freie Mitteln. Dabei handelte es sich um eine Projektanstellung, die bis Ende 2016 befristet war. Die restlichen 75 % waren unbefristet.

Allerdings hat die Bezirkssynode beschlossen, dass ab 2017 die drei halben Diakonenstellen des Bezirks, die seither drei Gemeinden zugeordnet waren, künftig mit neuen Aufgaben betraut werden sollen. Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass diese drei Stellen letztendlich von allen Bezirksgemeinden finanziert werden. Wir haben bereits im letzten Gemeindebrief darüber informiert. Thomas Bader hätte also ab 2017 eine neue Aufgabe (50%) im Bezirk bekommen und weiterhin mit 25% im Kindergarten in der Blumenstraße arbeiten können. Hätten wir ihn darüber hinaus weiterhin mit 25% innerhalb der Kinder und Jugendarbeit beschäftigt, hätte das aus arbeitsrechtlichen Gründen automatisch zu einer Festanstellung geführt. Dies wiederum hätten wir nicht genehmigt bekommen, da wir die dauerhafte Finanzierung einer solchen Stelle nicht garantieren können.

Inzwischen wurde eine auf zwei Jahre befristete Stelle in der Jugendarbeit mit 35% vom Kirchenbezirk genehmigt und ausgeschrieben. Die Gemeinde muss nun eine Vakanz auf der Pfarrstelle Nord überstehen, und eine Zeit lang ohne Diakon/in auskommen. Dies geht nur, wenn wir zusammenhelfen und auch auf das eine oder andere verzichten. So wird es für die diesjährigen Drittklässlerinnen und Drittklässler kein KU3 geben, da wir keine Mitarbeiter/innen finden konnten. Im nächsten Jahr wollen wir einen Doppeljahrgang Konfi 3 und 4 anbieten.

Thomas Bader danken wir herzlich für sein Engagement und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und Gottes reichen Segen.

Karin Volz, Vorsitzende des Kirchengemeinderats

 

Kantor Roland Gäfgen, seit 25 Jahren an der Petruskirche

Am 1. September 1991 hat Roland Gäfgen seinen Dienst hier an der Petruskirche angetreten. Im Gottesdienst am 25. September haben wir dieses Jubiläum gewürdigt, in einem Konzert am Abend dieses Tages erklangen in beeindruckender Weise selbst komponierte Werke unseres Kantors. Wir danken Roland Gäfgen für seine engagierte musikalische Arbeit. Was wäre eine Kirchengemeinde ohne Gesang, ohne die Musik! Das Wissen darum zieht sich durch unsere Bibel vom Anfang bis zum Ende.

Nach dem Exodus aus Ägypten „sangen Mose und die Kinder Israel“ (Ex. 15, 1). Bei der Einweihung der Stadtmauer Jerusalems wird gesungen (Nehemia 12, 27); die Psalmen sind gesungene Gebete. Im Jakobusbrief (5, 13) lesen wir die Aufforderung „Ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen…“. Und so singen wir bis heute miteinander zum Lob Gottes – alte Lieder und neue, bekannte und unbekannte. Und wir freuen uns, dass Roland Gäfgen dieses Singen begleitet und anleitet.

Matthias Bauschert

 

Kinderkirche sucht Verstärkung

Die Kinderkirche sucht Verstärkung und lädt alle Kinder herzlich ein. Sie trifft sich jeden Sonntag (außer in den Schulferien) parallel zum Gottesdienst für Erwachsene um 10 Uhr im Haus der Liebenzeller Gemeinschaft (Schwanenstraße 21).  Während der Winterkirche zieht die Kinderkirche ebenfalls mit ins Gemeindehaus um. Nach einem gemeinsamen Anfang mit Liedern und Gebet hören wir eine biblische Geschichte, basteln, malen oder spielen spannende Spiele in zwei Gruppen: Kindergarten bis 2. Klasse und 3. bis 7. Klasse.

Die Kinder haben dieses Jahr wieder ein Paket an unser Patenkind Samreen nach Pakistan fertig gemacht. Mit Fingerabdrücken gestalteten sie Tiere als Rahmen für den Brief an das Mädchen. Zusammen mit Geschenken ist er jetzt auf dem Weg nach Pakistan, um noch rechtzeitig zum Geburtstag von Samreen im Advent im Internat anzukommen.

Ende November wird die Kinderkirche das Thema Schöpfung abschließen und eine Weihnachtsreihe unter dem Titel "Das ewig Licht geht da herein" starten. Mit Liedern der Reformationszeit entdecken wir das Geheimnis von Advent und Weihnachten. Am 13. November waren auch die Eltern in die Kinderkirche eingeladen. Zusammen wurde Kindergottesdienst gefeiert und die Rollen für das diesjährige Krippenspiel vergeben. Die Proben finden jeweils nach der Kinderkirche im Advent statt. Das Krippenspiel ist dieses Jahr eine Gemeinschaftsproduktion mit dem Kinderchor. Dabei wird kräftig gereimt. Roland Gäfgen hat dafür den Krippenspielklassiker „Ich stehe hier und halte wacht“

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