Vorstellung von Pfarrerin Renate Egeler

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Renninger Gemeinde, 

seit 15. April bin ich ernannt auf die Pfarrstelle Süd in Ihrer Gemeinde. Auf diesem Weg möchte ich mich Ihnen vorstellen.

Mein Name ist Renate Egeler. Ich bin 58 Jahre alt. Zu mir gehören mein Mann Siegfried Hahn und unsere beiden Söhne Benedict und Martin.

In der Woche nach Ostern sind wir aus dem Pfarrhaus in Ditzingen-Hirschlanden ins Pfarrhaus hier in der Wiesenstraße umgezogen.

Aufgewachsen bin ich in Stuttgart-Stammheim, wo ich durch die Kinderkirche und Jugendarbeit in die Kirchengemeinde hineingewachsen bin und wodurch mein Interesse an Kirche und Theologie geweckt wurde (letzteres auch durch einen guten Religionsunterricht).

Nach den verschiedenen Stationen des Theologiestudiums war ich Ausbildungsvikarin in Gochsen am Kocher, im Anschluss daran Pfarrerin zur Anstellung in Schafhausen und zwei Jahre Krankenhausseelsorgerin im Katharinenhospital in Stuttgart, verbunden mit einer Ausbildung in klinischer Seelsorge.

Meine erste ständige Pfarrstelle war in Stuttgart-Büsnau. Anschließend war ich 15 Jahre Pfarrerin in Hirschlanden.

Ich bin sehr gern Gemeindepfarrerin. In einer Kirchengemeinde gehören unterschiedliche Menschen zusammen: Erwachsene und Kinder, Glückliche und Trauernde, Familien und allein Lebende, der Gemeinde eng Verbundene und kritisch Distanzierte. Sich gegenseitig wahrzunehmen und gelten zu lassen, im Glauben zu bestärken und durch unterschiedliche Gaben zu bereichern, dazu ist Gemeinde da.

Mein Konfirmationsdenkspruch begleitet mich dabei. Er lautet: „Gott spricht: Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ (1. Mose 12,2). Gott beschenkt uns reich. Aus seinem Segen zu leben und Glaube, Liebe und Hoffnung weiterzugeben, ist eine schöne und verheißungsvolle Aufgabe.

Ich freue mich darauf, Sie persönlich nach und nach kennenzulernen, und die ganze Renninger Gemeinde mit ihren Gruppen und Kreisen, sowie das Leben im Ort mit seinen unterschiedlichen Veranstaltungen und Einrichtungen.

Dies wird zunächst nur sehr eingeschränkt und punktuell möglich sein. Auch meine Investitur, die für den 3. Mai geplant war, wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. 

Auch wenn Sie mich persönlich noch nicht kennen, möchte ich Sie ermutigen, telefonisch oder per Mail auf mich zuzukommen, wenn Sie ein seelsorgerliches oder anderes Anliegen haben. Ab 27. April bin ich im Dienst.

Ich wünsche Ihnen in dieser Zeit voller Unsicherheiten und Herausforderungen Gottes Geleit.

Meine Hoffnung und meine Freude,

meine Stärke, mein Licht,

Christus, meine Zuversicht,

auf dich vertrau ich und fürcht‘ mich nicht.

 

Es grüßt Sie herzlich Ihre neue Pfarrerin - Renate Egeler

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